Zahl der Schweinegrippefälle sinkt weiter
Berlin (20. Januar 2010 ddp). Die Zahl der gemeldeten Fälle von sogenannter Schweinegrippe in Deutschland sinkt weiter. In der zweiten Kalenderwoche wurden 475 Erkrankungen an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt, wie die Bundeseinrichtung am Mittwoch in Berlin mitteilte.
Mediziner: In einem Jahr keine separate Schweinegrippe-Impfung
Halle (28. Dezember 2009 ddp). In einem Jahr wird aus Sicht des Infektionsmediziners Christoph Lübbert aus Halle nicht mehr gesondert gegen die sogenannte Schweinegrippe geimpft werden müssen. "Über einen längeren Zeitraum gesehen wird die Schweinegrippe ein Bestandteil der saisonalen Influenza werden", sagte Lübbert am Montag im Nachrichtenradio MDR info in Halle.
Gesundheitsminister rechnet mit weiterer Schweinegrippe-Infektionswelle
Wiesbaden (27. Dezember 2009 ddp). Hessens Gesundheitsminister Jürgen Banzer (CDU) warnt vor einer weiteren Infektionswelle bei der Schweinegrippe. Aus den Erfahrungen mit der saisonalen Grippe lasse sich ein zweiter Infektionshöhepunkt zwischen Ende Januar und Anfang Februar ausmachen, sagte der Minister im Interview mit der Nachrichtenagentur ddp.
Zahl der Neuerkrankungen bei Schweinegrippe geht weiter zurück
Rostock (ddp-nrd). Die Zahl der neu an der sogenannten Schweinegrippe erkrankten Patienten in Mecklenburg-Vorpommern sinkt weiter. In der vergangenen Woche seien etwa 450 neue Infektionsfälle gemeldet worden, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales am Montag mit.
Nicht den Halt verlieren - trotz Schweinegrippe
Oberstes Gebot zum sicheren Treppen-Steigen: immer gut am Geländer festhalten! Aber ist der Griff zum Handlauf auch in Zeiten von Schweinegrippe empfehlenswert? Und wie sehen sinnvolle vorbeugende Maßnahmen am Arbeitsplatz aus? Darüber informiert Dr. Jens Petersen, Facharzt für Arbeitsmedizin und Leiter des Bereichs Gesundheitsschutz im Präventionsstab der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft.
Ständige Impfkommission weitet Impfempfehlung aus
Berlin (3. Dezember 2009 ddp). Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat am Donnerstag ihre Impfempfehlung für die sogenannte Schweinegrippe ausgeweitet. Bislang waren Medizinpersonal, chronisch Kranke und Schwangere vorrangig zu impfen. Diese Rangfolge ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) nun aufgehoben, allerdings nur, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Wird der Impfstoff knapp, erhalten die drei sogenannten Risikogruppen weiterhin den Vorzug.
Schweinegrippe-Infektionen stark zurückgegangen
RKI: Vielleicht «Scheitelpunkt» erreicht
Berlin/Bielefeld (2. Dezember 2009 ddp). Die Zahl der gemeldeten Infektionen mit dem sogenannten Schweinegrippe-Virus in Deutschland ist seit Mitte November stark gesunken. Angesichts eines Rückganges von 33 000 auf 23 000 Fälle innerhalb der vergangenen zwei Wochen sprach der Direktor des Robert-Koch-Instituts (RKI), Jörg Hacker, am Mittwoch bei einer Sitzung des Gesundheitssausschusses davon, dass möglicherweise ein Scheitelpunkt erreicht sei. Johannes Löwer, bis vor kurzem Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), gab zu bedenken, dass es durchaus zu einer weiteren Welle kommen könne.
Zahl der Infektionen auf 133.000 erhöht
Berlin (ddp). Die Zahl der Infektionen mit der sogenannten Schweinegrippe hat sich in Deutschland auf knapp als 133 000 erhöht. Für die vergangene Woche seien rund 33 800 gemeldet worden, also etwa 5800 weniger als in der Woche davor, wie die Arbeitsgemeinschaft Influenza der Robert-Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch mitteilte.
Ausbreitung in NRW
Düsseldorf (ddp-nrw). Die Schweinegrippe breitet sich in Nordrhein-Westfalen weiter aus. In dieser Woche wurden laut Gesundheitsministerium rund 17 000 Schweinegrippe-Fälle registriert, das waren rund 6000 mehr als noch in der Vorwoche. 15 Menschen starben inzwischen im bevölkerungsstärksten Bundesland an den Folgen der Erkrankung. Mit den negativen Nachrichten steigt nach anfänglicher Skepsis auch die Impfbereitschaft der Bevölkerung.
Vielerorts ist daher der Impfstoff knapp, wie die Gesundheitsämter berichten.
Konzerne rüsten sich gegen Schweinegrippe-Ausfälle
München (ddp). Große deutsche Konzerne rüsten sich derzeit mit Aufklärungs- und Impfaktionen sowie Pandemieplänen gegen mögliche Schweinegrippe-Ausfälle. «Falls es zu größeren Personalausfällen kommt, stellen wir einen Notbetrieb über individuelle Standort-Lösungen sicher», sagte eine Sprecherin des Daimler-Konzerns der Wirtschaftszeitung «Euro am Sonntag» laut Vorabbericht vom Samstag.
RKI-Chef: «Wer Grippe hat, hat H1N1»
Berlin (ddp). Das Robert-Koch-Institut (RKI) registriert derzeit nur Erkrankungen an der sogenannten Schweinegrippe. «Wer Grippe hat, hat H1N1», sagte RKI-Präsident Jörg Hacker der «Nordwest-Zeitung» (Onlineausgabe). «Wir sehen bisher noch keine saisonalen Viren.» Der rasche Anstieg der Fallzahlen bei der Neuen Grippe tritt nach RKI-Angaben deutlich früher als sonst bei der saisonalen Grippe auf.
Impfaktion gegen Schweinegrippe gestartet
München (ddp). In Deutschland läuft seit 26.10.2009 die Impfung gegen die Schweinegrippe. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Bevölkerung aufgerufen, sich an der größten Impfaktion in der Geschichte der Bundesrepublik zu beteiligen.
Wissenswert: Warum rollt die Grippewelle meist im Winterhalbjahr?
Berlin (ddp). Häufig baut sich gerade im Oktober eine berüchtigte Welle auf: die Grippewelle. In diesem Jahr erwarten Mediziner neben der regelmäßig auftretenden saisonalen Influenza sogar noch eine zweite Welle: Ihr Erreger - Influenza A/H1N1 - trägt den prominenten Beinamen "Schweinegrippe"
Empörung über Schweinegrippe-Impfstoff für Spitzenpolitiker - Bundesinnenministerium weist Vorwurf der Sonderbehandlung zurück
Gesundheit/Schweinegrippe/Bundesregierung/ZFW/ (Wochenendzusammenfassung - Neu: Ministeriumssprecher, Institut) Empörung über Schweinegrippe-Impfstoff für Spitzenpolitiker - Bundesinnenministerium weist Vorwurf der Sonderbehandlung zurück --Von Nicole Scharfschwerdt--= Berlin (ddp). In gut einer Woche sollen die Impfungen gegen die Schweinegrippe beginnen. Am Wochenende sorgte ein Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» für Wirbel, wonach die Kanzlerin und ihre Minister sowie hohe Beamte mit einem anderen Impfstoff vor der Schweinegrippe geschützt werden als die deutsche Bevölkerung. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sprach von einer «Zweiklassenmedizin». Das Bundesinnenministerium wies den Vorwurf «entschieden» zurück.
Schweinegrippe-Impfstoffe werden von Montag an verteilt
Berlin (dpa) - Die ersten Schweinegrippe-Impfstoffe sollen von Montag (19. Oktober) an in die 16 Bundesländer gebracht werden. Damit sei gewährleistet, dass mit den Impfungen bundesweit wie geplant am 26. Oktober begonnen werden könne, sagte eine Sprecherin des Pharmaherstellers GlaxoSmithKline (GSK) am Freitag in Berlin.
Gesundheitsministerium warnt vor nachlassender Impfbereitschaft
Erfurt (ddp-lth). Das Thüringer Gesundheitsministerium sorgt sich um den Erfolg der Impfkampagne gegen die Schweinegrippe. Die Diskussion um die Impfstoffe müsse sachlicher werden, sonst drohe die Impfbereitschaft in der Bevölkerung nachzulassen, sagte der Leiter der Gesundheitsabteilung im Ministerium, Heinz Fracke, am Dienstag.
Auslieferung des Grippe-Impfstoffs verläuft planmäßig
Dresden (ddp-lsc). Die Auslieferung des in Dresden produzierten Impfstoffes gegen die sogenannte Schweinegrippe verläuft planmäßig.
Bis Freitag sollten alle Bundesländer mit Impfdosen versorgt werden, um zeitgleich mit den Impfungen beginnen zu können, teilte eine Sprecherin des Pharmaunternehmens GlaxoSmithKline (GSK) am Dienstag auf Anfrage mit.
Erster H1N1-Todesfall in Uniklinik in Essen nachgewiesen
Essen (ddp). Am Universitätsklinikum in Essen ist der erste Todesfall in Deutschland durch das Schweinegrippe-Virus H1N1 nachgewiesen worden. Die Patientin, eine 36-jährige Frau, war bereits am 25. September an akutem Lungen- und Multiorganversagen gestorben, wie das Klinikum am Donnerstag mitteilte.
Neues Testverfahren für Schweinegrippen-Erreger
Jena/Hannover (ddp-lth). Die Analytik Jena AG hat ein neues Schnelltestverfahren für den Schweinegrippen-Erreger entwickelt. "Der große Vorteil ist, dass das System in einem normalen Laborequipment funktionierst und nicht erst eine teure Maschine gekauft werden muss", sagte Timo Hillebrand von Analytik Jena am Mittwoch.
RKI beklagt Vernachlässigung der saisonalen Grippe-Gefahr
München/Berlin (ddp-bay). Das Robert-Koch-Institut (RKI) beklagt eine zu große Zurückhaltung der Bürger bei der Impfung gegen die jährliche Wintergrippe. "Von der Risikogruppe lassen sich ungefähr 50 Prozent impfen - das ist zu wenig. Das liegt vermutlich an der Wahrnehmung von neuen und alten Risiken", sagte eine RKI-Sprecherin am Mittwoch auf ddp-Anfrage in Berlin.
Gesundheitsministerin ruft Bürger zur Grippeimpfung auf
Mainz (ddp-rps). Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) hat die Bürger dazu aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zulassen. "Die Influenza ist keine harmlose Erkältung und kann besonders für ältere, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen zu einer ernsten Gefahr werden", sagte Dreyer am Mittwoch bei einer Impfaktion im Landtag in Mainz.
Hamburger Schule wegen Schweinegrippe teilweise geschlossen
Hamburg (ddp-nrd). Wegen mehrerer Schweinegrippefälle ist in Hamburg eine Schule teilweise geschlossen worden. Insgesamt sei die Krankheit bislang bei fünf Kindern des Gymnasiums im Stadtteil Hamm nachgewiesen worden, sagte der Sprecher des Bezirks Mitte, Lars Schmidt, am Dienstag auf ddp-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht des "Hamburger Abendblatts".
Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere wird geprüft
Berlin (dpa) - Die Pharmaindustrie soll nach dem Willen der Gesundheitsbehörden die Produktion eines besser für Schwangere geeigneten Schweinegrippe-Impfstoffs prüfen. Eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums sagte am Samstag in Berlin, die Gespräche mit den Herstellern sollten in den nächsten Tagen beginnen. Dabei gehe es um die Frage, ob die Pharmakonzerne ein zusätzliches Angebot von Impfstoff ohne Verstärkersubstanzen liefern könnten. Dies hätten Experten der Gesundheitsministerien der Länder bei einem Arbeitstreffen am Freitag in Berlin beschlossen.
Mehrheit will sich nicht gegen Schweinegrippe impfen lassen
Düsseldorf (ddp-nrw). 55 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen wollen sich nicht gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte repräsentative Umfrage des privaten Fernsehsenders NRW.TV, die von dem Düsseldorfer Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt wurde.
TU Chemnitz bereitet sich auf mögliche Grippewelle vor - Neue Filteranlagen reinigen Hörsaal-Luft
hemnitz (ddp-lsc). Zur Eindämmung der Schweinegrippe setzt die Technische Universität Chemnitz eine neuartige Filteranlage zur Reinigung der Raumluft in den Hörsälen ein. Damit sei man deutschlandweit die erste Hochschule, die sich mit einem derartigen Luftreinigungssystem auf eine mögliche Grippewelle vorbereitet, sagte Uni-Kanzler Eberhard Alles am Mittwoch in Chemnitz.
Ministerium: Kein Qualitätsunterschied bei Schweinegrippe-Impfstoffen
Berlin (ddp). Das Bundesgesundheitsministerium hat nach Berichten über einen angeblich besseren Impfstoff gegen die sogenannte Schweinegrippe für Soldaten betont, dass alle zugelassenen Impfstoffe sicher seien.
KV zieht sich aus Organisation der Schweinegrippeimpfung zurück
Mainz/Eisenberg (ddp-rps). Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) will sich nach dem Konflikt zur Kostenübernahme für die saisonale Grippeimpfung aus der Organisation der Schweinegrippeimpfung zurückziehen.
Kassenärzte starten Impfaufruf mit Plakataktion
Berlin (ddp-bln). Berliner Kassenärzte rufen seit Donnerstag erstmals mit einer Plakataktion die Bürger zum Impfen gegen die saisonale Grippe auf. Bei den Diskussionen um die Schweinegrippe dürfe die Impfung gegen die saisonale Influenza nicht in Vergessenheit geraten, sagte die Chefin der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin, Angelika Prehn. In Deutschland sterben jährlich bis zu 8000 Menschen an den Folgen der Infektion.
Gesundheitssenator stellt Impfstrategie zur Schweinegrippe vor
Hamburg (ddp-nrd). In Hamburg soll am 26. Oktober mit den Schutzimpfungen gegen die Schweinegrippe begonnen werden. Wie in den anderen Bundesländern werde dann auch in Hamburg zunächst das sogenannte Schlüsselpersonal geimpft, sagte Gesundheitssenator Dietrich Wersich (CDU) am Mittwoch bei der Vorstellung der Impfstrategie für die Hansestadt.
Experten beraten auf Symposium über Tierseuchen
Duisburg (ddp-nrw). Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) hat am Dienstag das nordrhein-westfälische Tierseuchensymposium 2009 in Duisburg eröffnet.
Bookmark Buttons