Berlin (ddp). Die Zahl der Infektionen mit der sogenannten Schweinegrippe hat sich in Deutschland auf knapp als 133 000 erhöht. Für die vergangene Woche seien rund 33 800 gemeldet worden, also etwa 5800 weniger als in der Woche davor, wie die Arbeitsgemeinschaft Influenza der Robert-Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch mitteilte. Dabei sei aber zu beachten, dass wegen der eingeschränkten Meldepflicht für H1N1-Infektionen wohl nicht alle Fälle erfasst werden. Die meisten Infektionen wurden mit 30 120 in Bayern gezählt.
Dem Bericht zufolge ist auch die Zahl akuter Atemwegserkrankungen weiter angestiegen ist - mit Ausnahme von Bayern, wo der Gipfel bereits überschritten scheint. Diese Erkrankungen sind laut RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher ein Indikator für die Verbreitung der Neuen Grippe. «Auch wenn sie natürlich nicht nur in Verbindung mit ihr auftreten», fügte sie hinzu. Allerdings dominiere die Schweinegrippe derzeit bei den Influenza-Viren. Nur weniger als ein Prozent dieser Nachweise seien nicht dieser Grippeart zuzuordnen.
Laut RKI sind bis Dienstagnachmittag bundesweit 46 Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Die meisten hatten Vorerkrankungen.
ddp/jfr/wsd








