Was ist ein Virus?
Viren sind extrem kleine, krankheitsverursachende Partikel. Mit einem Durchmesser von 15-30 Nanometer sind sie gerade einmal so groß wie das Tausendstel eines menschlichen Haares. Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel. Um sich vermehren zu können, sind sie deshalb auf lebende Zellen, so genannte Wirtszellen, angewiesen – z.B. im Körper von Mensch oder Tier. Ziel eines Virus ist es, seine Erbinformation in die Wirtszelle zu übertragen. Hat die Übertragung stattgefunden, produziert die Wirtszelle viele neue Viren, die dann auf verschiedenen Wegen die Wirtszelle verlassen und wiederum andere Zellen als neue Wirtszellen befallen.
Es gibt viele verschiedene Viren, die höchst unterschiedliche Krankheiten verursachen können (z.B. Masern, Röteln, Mumps…). Eine der am äufigsten auftretenden Viruserkrankungen ist die Influenza – im Volksmund auch „Grippe“ genannt. Bei der „Neuen Grippe“ (oder „Schweinegrippe“) handelt es sich um ein solches Influenza-Virus.








